Satzung des Vereins Leipzig eSports

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Leipzig eSports e.V.“. Er ist im Vereinsregister des
Amtsgerichts Leipzig unter der Nummer VR 5943 eingetragen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Vereinszweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist
selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe.

3. Der Satzungszweck soll insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht
werden:

a. Die Durchführung regelmäßiger Veranstaltungen als öffentliche, betreute
Freizeitangebote für junge Menschen.


b. Medienpädagogische Betreuung junger Menschen, um diese zur kritischen
Reflexion von Chancen und Gefahren des elektronischen Sports und zur
verantwortungsvollen Kommunikation im Internet zu befähigen.


c. Die Beratung von Eltern und anderen Erziehungsberechtigten, um diese
besser zu befähigen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu
schützen.


d. Ein Angebot von betreuten Onlinetrainings und -treffs zur Kompetenzbildung
und Aufklärung junger Menschen. Kompetenzen, die hierbei gefördert
werden, beinhalten motorische und geistige Fähigkeiten
(Hand-Auge-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und taktisches
Denkvermögen) sowie soziale Kompetenzen (Teamfähigkeit, Kommunikation
und Konfliktbewältigung).
Zur Zweckverwirklichung arbeitet der Verein mit anderen gleichgerichteten
Organisationen zusammen.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die
Mitgliederversammlung kann davon abweichend beschließen, dass für die Tätigkeit
in Vereinsämtern eine angemessene Tätigkeitsvergütung gezahlt werden kann.

§3 Rechtsgrundlagen

1. Der Verein ist eine rechtskräftig eingetragene Vereinigung und soll im Rechtsverkehr
durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands (s.u.) jeweils in
Einzelvertretungsberechtigung vertreten werden.

2. Er kann Mitglied weiterer Organisationen sein, wenn es für die Erfüllung seiner
Aufgaben von Nutzen ist. Er übt die Mitgliedschaft im Interesse seiner Abteilungen
und Mitglieder aus.

3. Der Verein regelt die Arbeit durch Ordnungen und Entscheidungen seiner Organe.
Grundlage hierfür ist die Vereinssatzung.

4. Der Verein ist offen für alle eSport-Interessenten, unabhängig von deren
Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Herkunft, Religion, Weltanschauung,
Parteizugehörigkeit und gesellschaftlichen Stellung.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.

2. Der Verein besteht aus:

a. Aktiven Mitgliedern

b. Fördernden Mitgliedern

c. Ehrenmitgliedern

Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder; Fördermitglieder
sind Mitglieder, die sich nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen und kein
Stimmrecht besitzen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter
Weise fördern und unterstützen.
Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den
Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung
erforderlich. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit und haben alle
Rechte eines aktiven Mitgliedes.

3. Der Antrag einer natürlichen Person auf Erwerb der Mitgliedschaft soll den Namen,
das Geburtsdatum, Anschrift und E-Mail-Adresse des Antragstellenden enthalten.
Anträge von juristischen Personen, Personen- oder Handelsgesellschaften, nicht
rechtsfähigen Vereinen oder Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts
auf Erwerb der Mitgliedschaft sollen den Namen der Firma bzw.
Geschäftsbezeichnung, die Handels- oder Vereinsregisternummer sowie das
zuständige Registergericht enthalten. Über die Aufnahme weiterer Angaben in den
Antrag entscheidet der Gesamtvorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf
der Unterschrift mindestens eines der gesetzlichen Vertreter.

4. Über den Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der Gesamtvorstand. Bei
Ablehnung des Antrages ist der Gesamtvorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller
die Gründe mitzuteilen.

5. Ummeldungen in der Mitgliedschaft (von aktiver Mitgliedschaft auf
Fördermitgliedschaft) müssen mit einer dreimonatigen Frist dem Gesamtvorstand
schriftlich mitgeteilt werden.

6. Änderungen der personenbezogenen Daten eines Mitglieds müssen unverzüglich
dem/der amtierenden Schatzmeister/in schriftlich oder in Textform mitgeteilt werden.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet

a. mit dem Tod des Mitglieds; im Falle von juristischen Personen, Personen-oder Handelsgesellschaften, nicht rechtsfähigen Vereinen sowie Anstalten
und Körperschaften des öffentlichen Rechts durch deren Auflösung und
Erlöschung;

b. durch freiwilligen Austritt;

c. durch Streichung von der Mitgliederliste;

d. durch Ausschluss aus dem Verein.

2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied
des Gesamtvorstands. Er ist nur zum Schluss eines Quartals (31.03., 30.06., 30.09.,
31.12) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstands von der Mitgliederliste
gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags
im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der
Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat verstrichen ist und die
Beitragsschulden nicht beglichen worden sind. Die Streichung ist dem Mitglied
mitzuteilen.

4. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund
kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die
Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über
den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Gesamtvorstand mit
Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung
von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den
erhobenen Vorwürfen zu äußern.

5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle
Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden
oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der
Anspruch des Vereins auf rückständige Beiträge bleibt hiervon unberührt.

§6 Mitgliedsbeiträge

1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

2. Die Höhe des Jahresbeitrags sowie etwaiger Gebühren für Zusatzangebote und
deren Fälligkeiten werden vom Gesamtvorstand in einer Beitragsordnung
festgesetzt.

3. Die Mitglieder sind ebenso im Rahmen der Beitragsordnung verpflichtet, bei Bedarf
des Vereines sonstige Leistungen in Form von Arbeits- und Dienstleistungen zu
erbringen.

4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§7 Organe des Vereins

1. Die Organe des Vereins sind:

a. der Gesamtvorstand,

b. die Mitgliederversammlung.

2. Der Verein kann einen nicht bestimmenden Beirat einrichten. Die Einrichtung eines
Beirats und die Auswahl der Beiratsmitglieder obliegen dem Gesamtvorstand.

§8 Der Gesamtvorstand

1. Der Gesamtvorstand besteht aus:

a. dem geschäftsführendem Vorstand (bestehend aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden und dem/der Schatzmeister/in),

b. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung bis zu 6 Beisitzern.

2. Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Dabei ist ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstand berechtigt, den Verein zu
vertreten.

3. Der Gesamtvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. In der
Geschäftsordnung kann insbesondere eine Verteilung der Aufgaben auf die
jeweiligen Mitglieder des Gesamtvorstands erfolgen. Abschluss, Änderung und
Aufhebung einer Geschäftsordnung für den Gesamtvorstand bedürfen eines
einstimmigen Beschlusses des Gesamtvorstands.

4. Der Gesamtvorstand kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen
und Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.

§9 Zuständigkeit des Gesamtvorstands

1. Der Gesamtvorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie
nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

2. Der Gesamtvorstand hat vor allem folgende Aufgaben:

a. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung

b. Einberufung der Mitgliederversammlung

c. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

d. Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von
Mitgliedern.

3. Der geschäftsführende Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:

a. Verwaltung des Vereinsvermögens; insbesondere die Aufstellung eines
Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines
Jahresberichts.

b. Abschluss und Kündigung von Verträgen

§10 Amtsdauer des Gesamtvorstands

1. Die Mitglieder des Gesamtvorstands werden von der Mitgliederversammlung für die
Dauer von 1 Jahr, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Ein
Gesamtvorstandsmitglied bleibt auch nach Ablauf seiner regulären Amtszeit bis zur
gültigen Wahl eines neuen Gesamtvorstands im Amt. Zur gleichen Zeit endet die
Amtszeit eines Gesamtvorstandsmitglieds mit der gültigen Wahl eines neuen
Gesamtvorstands.

2. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands ist einzeln zu wählen. Über den
Modus zur Wahl der Beisitzenden entscheidet die Versammlungsleitung in
Abstimmung mit der Mitgliederversammlung.

3. Die Bestellung zum Gesamtvorstand ist jederzeit widerruflich, jedoch nur aus
wichtigem Grund und nach Maßgabe der Mehrheitsanforderungen gem. § 14 Abs. 6
Satz 4 dieser Satzung.

4. Scheidet ein Gesamtvorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlperiode aus, ist der
Gesamtvorstand berechtigt, ein kommissarisches Gesamtvorstandsmitglied zu
berufen. Auf diese Weise bestimmte Gesamtvorstandsmitglieder bleiben bis zur
nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

5. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder; mit der Mitgliedschaft im Verein endet auch die
Mitgliedschaft im Gesamtvorstand.

6. Wiederwahl ist zulässig.

§11 Beschlussfassung des Gesamtvorstands

1. Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Sitzungen, die
schriftlich, fernmündlich oder in Textform (bspw. E-Mail) einberufen werden. Jedes
Gesamtvorstandsmitglied ist einberufungsberechtigt. Eine Einberufungsfrist von einer
Woche soll eingehalten werden. In dringenden Fällen ist eine Einberufung mit
kürzerer Frist zulässig. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Leiter
ist zu Beginn jeder Sitzung zu wählen.

2. Über die Sitzungen des Gesamtvorstands soll ein Protokoll aufgenommen werden.
Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Gesamtvorstandssitzung, die Namen der
Teilnehmenden, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

3. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei
Gesamtvorstandsmitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen, von denen
mindestens eine/r dem geschäftsführenden Vorstand angehören muss. Bei der
Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei
Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Beschlüsse des
Gesamtvorstands sollen zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch eingetragen und
vom Sitzungsleiter unterschreiben werden.

4. Besteht für eine einberufene Sitzung des Gesamtvorstands Beschlussunfähigkeit, ist
jedes Gesamtvorstandsmitglied berechtigt, eine zweite Versammlung mit der
gleichen Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der
Anwesenden beschlussfähig ist. Darauf muss in der Einberufung hingewiesen
werden.

5. Gesamtvorstandsbeschlüsse können auch schriftlich, fernmündlich oder in Textform
(bspw. E-Mail) gefasst werden, wenn die absolute Mehrheit der
Gesamtvorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung
erklären.

6. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands hat das Recht gegen einen
Tagesordnungspunkt oder eine Entscheidung des Gesamtvorstands jederzeit ein
einmaliges Vetorecht auszuüben. Das Vetorecht bewirkt die Verschiebung des
betroffenen Tagesordnungspunktes auf die nächste Sitzung. Beschlüsse, welche
vom Vetorecht erfasst sind, sind in der nächsten Sitzung vom Gesamtvorstand neu
abzustimmen.

§12 Die Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung hat jedes aktive Mitglied – auch ein Ehrenmitglied –
eine Stimme. Eine Vertretung in der Mitgliederversammlung durch die gesetzlichen
Vertreter ist jederzeit zulässig. Zur Ausübung des Stimmrechts kann auch ein
anderes Mitglied schriftlich oder in Textform (bspw. E-Mail) bevollmächtigt werden.
Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein
Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.

2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a. Genehmigung des vom Gesamtvorstand aufgestellten Haushaltsplans für das
nächste Geschäftsjahr,

b. Entgegennahme des Jahresberichts des Gesamtvorstands,

c. Die Entlastung des Gesamtvorstands, die Wahl der einzelnen
Gesamtvorstandsmitglieder und deren Abberufung,

d. Beschlussfassungen über die Änderung der Satzung und Beschlussfassung
über die Auflösung des Vereins,

e. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss
des Gesamtvorstands

f. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

§13 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung soll einmal jährlich in den ersten sechs Monaten des
Jahres stattfinden.

2. Die Mitgliederversammlung wird vom Gesamtvorstand mit einer Frist von 4 Wochen
schriftlich, fernschriftlich oder in Textform unter Verwendung elektronischer
Kommunikationsmittel unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt
mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Der Tag der
Mitgliederversammlung wird bei der Fristberechnung nicht mitgezählt. Das
Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom
Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene oder tatsächliche Adresse oder
E-Mail-Adresse gerichtet ist.

3. Die Tagesordnung setzt der Gesamtvorstand fest.

§14 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden oder bei deren/dessen
Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist kein Mitglied
des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung
die/den Leitenden.

2. Der/Die Protokollführerende wird von dem/der Versammlungsleitenden bestimmt;
zum/zur Protokollführenden kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.

3. Die Art der Abstimmung bestimmt der/die Versammlungsleitende. Sofern er/sie
nichts anderes bestimmt, erfolgt die Abstimmung offen durch Handmeldung. Auf
Antrag eines Mitgliedes ist geheim abzustimmen.

4. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der/Die Versammlungsleitende kann
Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des
Fernsehens sowie einen Internetauftritt beschließt die Mitgliederversammlung.

5. Die Mitgliederversammlung ist im Hinblick auf einen konkreten Beschlussgegenstand
beschlussfähig, soweit mindestens acht stimmberechtigte Mitglieder zum Zeitpunkt
der jeweiligen Beschlussfassung anwesend oder ordnungsgemäß vertreten sind.
Besteht für eine einberufene Mitgliederversammlung Beschlussunfähigkeit, ist der
Gesamtvorstand berechtigt, eine zweite Versammlung mit der gleichen
Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden
beschlussfähig ist. Darauf muss in der Einladung hingewiesen werden.

6. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit
der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als nicht
abgegebene Stimmen. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen zu ihrer
Rechtswirksamkeit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen; zur
Änderung des Zweckes des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit nötig. Beschlüsse
über die Auflösung des Vereins bedürfen der Vierfünftelmehrheit der abgegebenen
Stimmen. Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Gesamtvorstands mit
einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen abwählen. Ein/e
Nachfolger/in muss in derselben Versammlung bestimmt werden.

7. Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein/e Kandidierende/r die
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen
den Kandidierenden statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht
haben.

8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das
von der/dem Verhandlungsleitenden, der/dem jeweiligen Protokollführenden und
mindestens einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands zu unterzeichnen ist.
Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person
der/des Versammlungsleitenden und der/des Protokollführenden, die Zahl der
abwesenden/erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen
Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll
der genaue Wortlaut angegeben werden.

§15 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

1. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der
Mitgliederversammlung beim Gesamtvorstand schriftlich beantragen, dass weitere
Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über den
Antrag entscheidet der Gesamtvorstand. Der/Die Versammlungsleitende hat zu
Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

2. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der
Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur
Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen
Stimmen erforderlich, soweit nicht nach dieser Satzung eine größere Mehrheit
erforderlich ist.

§16 Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Der Gesamtvorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es
erfordert.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist ferner auf schriftliches Verlangen
von mindestens 20% aller Vereinsmitglieder binnen 4 Wochen durch den
Gesamtvorstand einzuberufen. Der Antrag ist schriftlich unter Angabe des Zwecks
und der Gründe beim Gesamtvorstand zu stellen. Für die außerordentliche
Mitgliederversammlung gelten die §§ 12, 13, 14 und 15 entsprechend.

§17 Kassenprüfende

1. Über die Jahresmitgliederversammlung werden zwei Kassenprüfende für die Dauer
von einem Jahr gewählt.

2. Die Kassenprüfenden haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren
ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei die
satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die
Kassenprüfenden haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der
Kassenprüfung zu unterrichten. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die
Zweckmäßigkeit der vom Gesamtvorstand getätigten Ausgaben.

§18 Jugendschutzbeauftragte/r

1. Über die Jahresmitgliederversammlung wird ein/e Jugendschutzbeauftragte/r für die
Dauer von einem Jahr gewählt.

2. Der/Die Jugendschutzbeauftragte dient als erste/r Ansprechpartner/in für junge
Menschen sowie Eltern und Erziehungsberechtigte bei Fragen zum
eigenverantwortlichen Umgang mit dem Medium Computerspiele. Er/Sie ist weiterhin
für die Altersverifikation der Mitglieder verantwortlich, um den Schutz vor
gefährdenden Einflüssen sicher zu stellen und wirkt auf die Einhaltung der
Jugendschutzgesetze hin. Bei Veranstaltungen des Vereins berät er/sie zur
altersgerechten Durchführung der Veranstaltung. Er ist bei Veranstaltungen und
durch den Verein bereitgestellten Angeboten rechtzeitig zu beteiligen und über das
jeweilige Angebot vollständig zu informieren. Er kann dem Verein Beschränkungen
oder Änderungen des Angebots vorschlagen.

§19 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck mit einer Frist von
6 Wochen einberufenen Mitgliederversammlung und mit der in § 14 Abs. 6 Satz 3
dieser Satzung genannten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, erfolgt die Liquidation
durch die/den Vorsitzende/n und den/die Schatzmeister/in. Diese Vorschriften gelten
entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird
oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen
Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die
Förderung der Jugendhilfe.

§20 Haftung

Für alle Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen.
Eine persönliche Haftung der Mitglieder für Verbindlichkeiten des Vereins besteht
nicht.